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Tropengeschwüre

Furunkel, Geschwüre, Hautpilz, Fliegenmade

Sorgfältige Wundpflege auch unscheinbarer Verletzungen ist wichtig in den Tropen. Oft entstehen aus vernachlässigten Schürfwunden, Kratzern und Insektenstichen tiefe, nur schwer abheilende Tropengeschwüre, die durch eine Mischinfektion verschiedener Bakterien offengehalten werden. Sehr selten kann auch eine Wunddiphtherie auftreten. Ist einem solchen Geschwür durch lokale Maßnahmen (Seifenbäder, Wundsalbe) nicht beizukommen, müssen zusätzlich Antibiotika eingenommen werden. Hautpilze sind außerordentlich häufig in Ländern mit feucht-heißem Klima. Sehr selten treten auch tiefe, gewebezerstörende Pilzerkrankungen (Madurafuß) auf.
Die Maden bestimmter Fliegenarten der Tropen (Dermatobia, Cordylobia) müssen in dem Muskelgewebe von Säugetieren oder Menschen heranreifen. Sie dringen aus dem Fliegenei in die Haut ein und verbergen sich in einem furunkelartigen Geschwür, aus dem sie nach einer Reifezeit schlüpfen. Diese Myiasis genannte Erkrankung ist durch eine starke Schmerzhaftigkeit der entstandenen Furunkel gekennzeichnet. Meist kann man die Maden austreiben, indem man ihr Atemloch mit Petroleum, Öl, Nagellack oder ähnlichem verschließt.
Bei großflächigen Furunkeln ist jedoch ein chirurgischer Eingriff notwendig.

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Rickettsiose ... durch Würmer