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Impfplan für Kinder

Kinder benötigen die auch zu Hause erforderlichen Standardimpfungen gegen Diphterie, Tetanus, Polio, Haemophilus influenza B, Masern, Mumps und Röteln. Gerade in warmen Ländern sind diese Infektionskrankheiten oft noch weit verbreitet, so dass nicht geimpfte Kinder besonders gefährdet sind. Hinzu kommen, je nach Reiseland, bestimmte zusätzliche Impfungen. Bei Rundreisen muss man darüber hinaus beachten, dass die Impfbestimmungen nicht nur für das Reiseland selbst gelten müssen, sondern auch für die Länder, die auf der Route liegen und die unter Umständen als Infektionsgebiete für bestimmte Krankheiten gelten.

Kindertermine

Flugreisen sind für Kinder in der Regel unproblematisch. Allerdings stellen Enge, hoher Geräuschpegel und niedrige Luftfeuchtigkeit deutliche Stressfaktoren dar. Da Kinder aufgrund der mangelhaft aufgebildeten Nasennebenhählen besonders empfindlich auf Druckveränderungen reagieren, sollte man die Kleinen vor Start und Landung die Flasche trinken oder etwas kauen lassen. Der Druckausgleich gelingt dann besser. Kinder mit akuten Erkältungskrankheiten (Hals-Nasen-Ohren-Infektionen) sollten möglichst nicht fliegen. Notfalls kann man sich mit abschwellnden Nasentropfen rechtzeitig behelfen. Sie sind mind. 30 Minuten vor Start und Landung einzunehmen.
Mit Säuglingen und Kleinkindern sollte man nach Möglichkeit Regionen meiden, in denen Malaria häufig vorkommt oder in denen die Erreger gegen die übliche Antimalariamittel resistent sind. Der kindlichen Organismus ist durch die Infektion besonders gefährdet. Ist eine Reise in solche Gebiete nicht zu umgehen, ist der Schutz vor Malaria genauso wichtig wie bei Erwachsenen. Dabei spielt die Verhütung von Mückenstichen die größte Rolle. Das bedeutet: In der Dämmerung und am Abend lange Ärmel, lange Hosen und Schuhe tragen, unbedeckte Körperpartien mit Anti-Mückenmittel dünn einreiben (wird durch die Haus resorbiert; Vorsicht bei Säuglingen!), Moskitonetz über dem Bett anbringen. Als medikamentöse Vorbeugung kommen, je nach Reisegebiet, nur Chloroquin (Resochin als Junior-Tbl. oder Saft) und Proguanil (Paludrine Tbl.) in Frage. Die Dosierung richtet sich nach alter und Gewicht. Die Prophylaxe beginnt acht Tage vor Reiseantritt und endet vier Wochen nach der Rückkehr. Auch voll gestillte Säuglinge benötigen eine eigene Medikation.

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